Trinkwasserzirkulationspumpe Test 2026: Die 7 besten Modelle im Vergleich
Letzte Aktualisierung: Februar 2026 | Technische Grundlage: DVGW-Arbeitsblatt W551, TrinkwV 2023, Herstellerdatenblätter (Grundfos, Wilo, Vortex, DAB, Biral, Xylem) | Lesezeit: ca. 18 Minuten
Wer am Waschbecken auf warmes Wasser wartet, verschwendet in einem typischen Einfamilienhaus pro Zapfvorgang zwischen 2 und 8 Liter Trinkwasser – bei vier Personen und mehrmaligem Zapfen täglich können das leicht 4.000 bis 8.000 Liter im Jahr sein. Eine Trinkwasserzirkulationspumpe hält das Warmwasser im Leitungsnetz in Bewegung, sodass es sofort an jeder Zapfstelle verfügbar ist. Gleichzeitig ist sie ein zentrales Hygienemittel, das die Vermehrung von Legionellen durch stehendes, lauwarmes Wasser verhindert.
Dieser Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch den Kaufentscheid: zuerst der Selbsttest, ob eine Pumpe in Ihrem Haus überhaupt nachrüstbar ist, dann die Kaufberatung mit den wichtigsten Kriterien, danach die Modellanalysen mit konkreten Zahlen, und schließlich ein Abschnitt zur Fehlerdiagnose sowie das kompakte FAQ.
Auf einen Blick
- Beste Gesamtbewertung: Grundfos Comfort UP 15-14 B PM – Kugelmotor, quasi unhörbar, extrem langlebig
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Wilo-Star-Z NOVA – geringster Stromverbrauch (3–5 W), Qualität vom Markenhersteller
- Modulare Wartung: Vortex BWO 155 R – Motorkopf tauschbar, ohne Gehäuse auszubauen
- Einsparpotenzial: Wer eine alte 40-Watt-Pumpe ersetzt, spart je nach Betriebsstunden bis zu 100 € Stromkosten pro Jahr
- Materialpflicht: Nur Messing, Rotguss oder Edelstahl – Grauguss ist für Trinkwasser nicht zulässig
- Pflichtlektüre: Vor dem Kauf zwingend Einbaulänge der alten Pumpe messen (Standardmaße: 80 mm oder 140 mm)
Die aktuellen top 5 Bestseller für Trinkwasserzirkulationspumpen im Vergleich:
- Modell: Grundfos Hocheffizienz-Trinkwasserzirkulationspumpe Comfort 15-14 B PM
- Typ: Nassläuferpumpe
- Spannung: 1 x 230V
- Nassläufer-Hocheffizienz-Pumpe
- Star-Z NOVA A
- ✅Die WILO Star-Z NOVA T ist eine moderne, hocheffiziente Trinkwasser-Zirkulationspumpe für Einfamilienhäuser. Sie sorgt für sofort warmes Wasser an jeder Zapfstelle, erhöht den...
- ✅Dank integrierter Zeitsteuerung, Thermostat und einem Programm zur thermischen Desinfektion erfüllt sie höchste Hygieneanforderungen im Trinkwasserbereich.
- ✅Funktionen & Ausstattung: Integrierte Zeitschaltuhr mit 3 Zeitprogrammen, Thermostat zur Temperaturregelung, Thermische Desinfektion – Schutz vor Legionellen, LC-Display zur Anzeige von...
- Nassrotorzirkulationspumpe für effizientes Warmwasserversorgung
- Maximale Hygienesicherheit dank integrierter Timerschalter, Thermostat und automatischer thermischer Desinfektionserfassung
- Sicherer Schutz gegen Bakterien und Korrosion dank der Verwendung von hochwertigen Materialien für den langanhaltenden Betrieb
- Diese Umwälzpumpe ist nur für Trinkwasser geeignet.
- Maximaler Betriebsdruck PN: 10 bar; Nennleistung: 5 W; Gewinde: G1
- Netzanschluss:1~230 V, 50 Hz;
Inhaltsverzeichnis
- 1. Selbsttest: Ist eine Zirkulationspumpe bei mir nachrüstbar?
- 2. Kaufberatung – worauf es wirklich ankommt
- 3. Die 7 besten Modelle im Vergleich
- 4. Detaillierte Modellanalysen
- 5. Fehlerdiagnose: Wann muss die Pumpe ersetzt werden?
- 6. Alternativen zur klassischen Zirkulationspumpe
- 7. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- 8. Fazit und Empfehlungen
1. Selbsttest: Ist eine Zirkulationspumpe bei mir nachrüstbar?
Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, lohnt sich ein schneller Check im Heizungskeller. Eine Standard-Zirkulationspumpe funktioniert nur dann, wenn bereits eine Rücklaufleitung im Haus verlegt ist.
🔍 Drei-Schritte-Check am Warmwasserspeicher
- Schauen Sie auf die Rohrführung am Warmwasserspeicher. Wenn zwei Rohranschlüsse oben am Speicher sitzen (eines für den Warmwasseraustritt, eines mit der Aufschrift „Z“ oder „Zirkulation“), haben Sie eine Rücklaufleitung – eine Pumpe ist problemlos nachrüstbar.
- Suchen Sie nach einer vorhandenen, defekten alten Pumpe. Wenn bereits eine Pumpe (oft eine ältere, größere aus Messing) in einer Nebenleitung eingebaut ist, müssen Sie nur diese ersetzen. Messen Sie die Einbaulänge mit einem Zollstock (Abstand zwischen den beiden Gewindeanschlüssen).
- Finden Sie keine zweite Leitung am Speicher? Dann fehlt die Rücklaufleitung. Eine Nachrüstung ist dann entweder durch Verlegen einer neuen Leitung (teuer, Wände öffnen) oder durch eine Zirkulationslanze möglich (siehe Abschnitt 6 „Alternativen“).
Im Zweifel: Lassen Sie den Befund von einem SHK-Betrieb beurteilen. Ein kurzer Vor-Ort-Termin kostet deutlich weniger als ein Fehlkauf.
2. Kaufberatung – worauf es wirklich ankommt
2.1 Funktionsweise
In einem System ohne Zirkulation kühlt das Wasser in den Leitungen ab, sobald kein Wasser gezapft wird. Beim nächsten Öffnen des Hahns muss erst das erkaltete Wasser ablaufen, bevor warmes nachkommt – das dauert und verschwendet Trinkwasser.
Eine Zirkulationspumpe löst das durch eine Ringleitung. Sie ist in der Rücklaufleitung eingebaut, die von der entferntesten Zapfstelle zurück zum Warmwasserspeicher führt. Die Pumpe wälzt das Wasser im Kreislauf um, sodass überall im Haus stets heißes Wasser zur Verfügung steht. Da sich im geschlossenen Kreislauf statische Höhenunterschiede aufheben, muss die Pumpe nur den Reibungswiderstand im Rohrnetz überwinden – und das erfordert sehr wenig Leistung.
2.2 Energieeffizienz und konkrete Kostenrechnung
Ältere Zirkulationspumpen (Asynchronmotoren) liefen oft ungeregelt mit 25 bis 60 Watt im Dauerbetrieb. Moderne Hocheffizienzpumpen nutzen ECM- oder Permanentmagnetmotoren und benötigen nur noch 3 bis 9 Watt.
Rechenbeispiel: Alte vs. neue Pumpe
Alte Pumpe (40 W, 24h/Tag Dauerbetrieb):
40 W × 8.760 h/Jahr = 350 kWh/Jahr
350 kWh × 0,35 €/kWh = 122,50 € Stromkosten/Jahr
Neue Pumpe (5 W, 8h/Tag per Zeitschaltuhr):
5 W × 2.920 h/Jahr = 14,6 kWh/Jahr
14,6 kWh × 0,35 €/kWh = 5,11 € Stromkosten/Jahr
Ersparnis: ~117 € pro Jahr
Anschaffung Grundfos Comfort UP 15-14 B PM: ca. 140 €
Installationskosten SHK-Betrieb (Austausch): ca. 100–180 €
Gesamtinvestition: ca. 240–320 €
→ Amortisation: bereits nach 2–3 Jahren
Hinweis: Zur reinen Stromersparnis kommen noch die eingesparten Heizkosten hinzu, weil das Wasser in den Rohren weniger Wärme an die Umgebung abgibt, wenn die Pumpe nur bedarfsgerecht läuft.
2.3 Fördermenge und Förderhöhe richtig einschätzen
Die Förderhöhe gibt nicht an, wie hoch das Wasser gepumpt wird, sondern welchen Reibungswiderstand die Pumpe überwinden muss. Für typische Einfamilienhäuser mit Leitungslängen bis 40 Meter reichen Pumpen mit 0,9 bis 1,2 Metern Förderhöhe vollkommen aus.
Die Fördermenge sollte laut DVGW so bemessen sein, dass das Leitungsvolumen mindestens dreimal pro Stunde umgewälzt wird. Da ein 15-mm-Kupferrohr nur ca. 0,13 Liter pro Meter fasst, reichen Fördermengen von 0,3–0,5 m³/h im Einfamilienhaus nahezu immer aus. Eine überdimensionierte Pumpe erzeugt nur Fließgeräusche und unnötigen Stromverbrauch.
2.4 Steuerungsvarianten: Vom Timer bis Auto-Learn
Damit die Pumpe nicht unnötig rund um die Uhr läuft, braucht sie eine Steuerung. Die gängigen Varianten von einfach zu intelligent:
- Externe Steuerung über den Heizkessel: Die Pumpe wird über das Regelgerät der Heizanlage gesteuert. Günstig, aber setzt eine entsprechende Schnittstelle voraus.
- Zeitschaltuhr (Timer): Feste Betriebsfenster (z.B. 06:00–08:00 und 17:00–22:00 Uhr). Einfach, aber unflexibel bei veränderten Gewohnheiten.
- Thermostatsteuerung: Die Pumpe schaltet ein, sobald die Rücklauftemperatur unter einen Sollwert fällt. Energetisch sehr effizient.
- Auto-Adapt/Auto-Learn: Die Pumpe registriert über mehrere Wochen, wann Warmwasser gezapft wird, und schaltet proaktiv ca. 15 Minuten vorher ein. Höchster Komfort, geringstes Einsparpotenzial durch unnötige Laufzeiten.
Für Großanlagen (Mehrfamilienhäuser oder Speicher > 400 l) gilt: Die Zirkulation darf innerhalb von 24 Stunden maximal 8 Stunden unterbrochen werden. Im typischen Einfamilienhaus ist eine Nachtabschaltung hygienisch unbedenklich, sofern der Speicher auf mindestens 60 °C eingestellt ist. Klären Sie lange Abschaltzeiten mit Ihrem SHK-Betrieb ab.
2.5 Material und Zulassungen
Im Trinkwasser ist Grauguss (das Material vieler Heizungspumpen) streng verboten – es würde innerhalb kurzer Zeit rosten und das Wasser verunreinigen. Zulässige Materialien gemäß TrinkwV:
- Messing (MS 68): Standard für hochwertige Gehäuse. Korrosionsbeständig, hemmt Bakterienwachstum leicht.
- Rotguss: Noch beständiger, besonders bei sauren Wässern. Legierung aus Kupfer, Zinn und Zink.
- Edelstahl: Höchste hygienische Standards, teuerste Option – sinnvoll bei aggressiver Wasserqualität.
2.6 Hygiene und Legionellenschutz
Legionellen vermehren sich in stehendem Wasser zwischen 25 °C und 50 °C explosionsartig. Das Einatmen verseuchten Sprühnebels (Dusche) kann die lebensgefährliche Legionärskrankheit auslösen.
Die Zirkulationspumpe trägt dazu bei, indem sie das heiße Wasser (Speicher ≥ 60 °C) durch das gesamte Rohrnetz spült. Gemäß DVGW W551 darf die Temperatur im Zirkulationssystem maximal um 5 Kelvin abfallen – das Wasser muss also mit mindestens 55 °C an der Pumpe ankommen.
2.7 Geräuschentwicklung
Rohre leiten Körperschall exzellent durchs Haus. Modelle mit Kugelmotor (z.B. Grundfos, Vortex) haben keine durchgehende Welle und verursachen kaum mechanische Reibungsgeräusche. Wenn Rohre rauschen oder pfeifen, liegt das fast nie an der Pumpe selbst, sondern an zu hoher Fließgeschwindigkeit. Leistungsstufe reduzieren behebt das Problem meistens sofort.
2.8 Einbau und Installation
Eingriffe in die Trinkwasserinstallation sollten grundsätzlich von einem konzessionierten SHK-Fachbetrieb vorgenommen werden. Fehlerhafte Verbindungen oder fehlende Rückschlagventile können das Trinkwasser verunreinigen.
Vor dem Kauf messen: Die Einbaulänge (Abstand zwischen den Gewindeanschlüssen) muss exakt stimmen. Standardmaße in Deutschland sind 80 mm und 140 mm. Ein Absperrventil vor und ein Rückschlagventil nach der Pumpe sind zwingend erforderlich.
2.9 Wartung und Entkalkung
Hochwertige Zirkulationspumpen sind im Normalbetrieb wartungsfrei. Ihre größte Schwachstelle ist Kalk: Ab 60 °C fällt Kalk stark aus und kann den Rotor blockieren. Bei stark kalkhaltigem Wasser (> 14 °dH) empfiehlt sich eine Enthärtungsanlage.
2.10 Staatliche Förderung (BEG/BAFA)
Der Austausch einer alten Pumpe gegen ein Hocheffizienzmodell kann im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als „Heizungsoptimierung“ gefördert werden – typischerweise 15–20 % der Handwerker- und Materialkosten. Der Förderantrag muss zwingend vor Beauftragung des Handwerkers gestellt werden.
3. Die 7 besten Modelle im Vergleich
Die folgende Tabelle enthält die Kriterien, die für die Kaufentscheidung am relevantesten sind. Alle Preisangaben sind Richtwerte ohne Einbau (Stand Februar 2026). Die Garantiezeiten beziehen sich auf die Herstellergarantie.
| Platz | Modell | Verbrauch | Max. Temp. | Einbaulänge | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| 🏆 1 | Grundfos Comfort UP 15-14 B PM | 5–8 W | 95 °C | 80 mm | 140 € |
| 💰 2 | Wilo-Star-Z NOVA | 3–5 W | 65 °C | 84 mm | 115 € |
| 3 | Vortex BWO 155 R | 2,5–9 W | 75 °C | 80 mm | 160 € |
| 4 | Laing Ecocirc PRO 15-1/65 | 3–9 W | 65 °C | 84 mm | 130 € |
| 5 | DAB Evosta 2 San | 7 W | 70 °C | 80 mm | 120 € |
| 6 | Biral AX 12 | 5–8 W | 90 °C | 80 mm | 150 € |
| 7 | Lowara Ecocirc (Xylem) | 4–8 W | 65 °C | 80 mm | 110 € |
Hinweis: Alle genannten Modelle sind für Trinkwasser zugelassen (DVGW/KTW). Prüfen Sie vor dem Kauf stets das aktuelle Datenblatt des Herstellers. Quellen: Herstellerdatenblätter Grundfos, Wilo, Vortex, DVGW Arbeitsblatt W551.
4. Detaillierte Modellanalysen
🏆 Platz 1 – Beste Gesamtbewertung
Grundfos Comfort UP 15-14 B PM
Das Grundfos-Modell erzielt in diesem Vergleich die höchste Gesamtbewertung durch die Kombination aus Energieeffizienz, Geräuscharmut und langer Lebensdauer. Der technische Kern ist ein sphärischer Rotor (Kugelmotor): Der magnetische Impeller sitzt auf einer einzigen Keramikkugel statt auf einer durchgehenden Welle. Dadurch gibt es kaum mechanische Lagerreibung, der Motor ist sehr unempfindlich gegenüber Kalkablagerungen, und das Anlaufmoment reicht aus, um leichte Krustenbildung eigenständig aufzubrechen.
Für wen geeignet: Eigenheimbesitzer, die höchste Zuverlässigkeit und leisen Betrieb fordern, und deren Steuerung bereits über Heizkessel oder Smart-Home-System erfolgt.
💰 Platz 2 – Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Wilo-Star-Z NOVA
Mit 3 bis 5 Watt hat die Wilo-Star-Z NOVA den niedrigsten Stromverbrauch aller hier vorgestellten Pumpen. Der werkzeuglose Wilo-Connector-Stecker verkürzt den Anschluss erheblich, was Installationszeit und damit Handwerkerkosten spart.
Ein oft unterschätztes Detail: Die Wärmedämmschale gehört zum Lieferumfang. Sie reduziert Wärmeabgabe des Pumpengehäuses an die Umgebungsluft und spart damit vor allem Heizenergie für die Warmwasserbereitung – der wirtschaftlich relevantere Posten gegenüber dem ohnehin geringen Pumpenstrom.
Für wen geeignet: Preisbewusste Bauherren und Renovierer, die maximale Energieeffizienz ohne Qualitätskompromiss suchen.
Platz 3 bis 7 im Überblick
5. Fehlerdiagnose: Wann muss die Pumpe repariert oder ersetzt werden?
Viele Pumpen geben vor dem endgültigen Ausfall Warnsignale. Wer diese kennt, kann rechtzeitig reagieren und einen kostspieligen Notfall-Handwerkertermin vermeiden.
| Symptom | Mögliche Ursache | Maßnahme |
|---|---|---|
| Kein warmes Wasser trotz Kesselbetrieb | Pumpe blockiert (Kalk) oder Absperrventil zu | Ventile prüfen, Pumpe manuell entsperren/reinigen |
| Lautes Brummen / Pfeifen | Zu hohe Leistung, Lufteinschlüsse | Leistung reduzieren, System entlüften |
| Wasser kommt extrem langsam warm | Rückschlagventil defekt (Fehlzirkulation) | Rückschlagventil prüfen/tauschen lassen |
| Gehäuse extrem heiß | Motorkurzschluss, Überhitzung | Sofort ausschalten, Fachbetrieb rufen |
| Pumpe läuft gar nicht an | Kein Strom, Steuerung deaktiviert, Defekt | Sicherung/Zeitschaltuhr prüfen |
6. Alternativen zur klassischen Zirkulationspumpe
Wenn keine Rücklaufleitung vorhanden ist oder eine Zirkulationspumpe aus anderen Gründen nicht infrage kommt, gibt es Lösungsansätze:
Ein elektrischer Durchlauferhitzer direkt unter dem Waschbecken erhitzt Wasser sofort vor Ort. Kein Leitungsweg, kein Legionellenrisiko. Nachteile: Strom zum Heizen ist teuer; für die Dusche ist ein Starkstromanschluss nötig.
Ein dünnes Kunststoffrohr wird in die vorhandene Warmwasserleitung eingeführt – das Wasser fließt außen hin und durch die Lanze zurück. Sehr anspruchsvoll in der Installation, nur durch erfahrene Fachbetriebe umsetzbar.
Ein kleiner Boiler unter der Spüle hält 3–7 Liter dauerhaft auf Temperatur (bis 100 °C). Sofortiger Komfort für Tee und Kochen. Hohe Anschaffungskosten, löst das Warmwasserproblem nur in der Küche.
7. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Woher weiß ich, ob mein Haus eine Zirkulationsleitung hat?
Welche Einbaulänge brauche ich?
Darf ich die Pumpe nachts ausschalten?
Unterschied zwischen Heizungs- und Trinkwasserpumpe?
Ist eine Zirkulationspumpe bei einer Wärmepumpe sinnvoll?
Unser ausführliches Youtube-Video zu dem Thema:
8. Fazit und Empfehlungen
Der Austausch einer alten Zirkulationspumpe gegen ein modernes Hocheffizienzmodell gehört zu den wirtschaftlichsten Einzelmaßnahmen in der Haustechnik: Die Amortisation erfolgt oft innerhalb von zwei bis drei Jahren, der Komfort steigt sofort, und das Legionellenrisiko wird minimiert.
Empfehlungen nach Nutzungstyp
Höchste Zuverlässigkeit, leiser Betrieb, externe Steuerung vorhanden:
→ Grundfos Comfort UP 15-14 B PM – Kugelmotor, 95 °C Dauertemperatur
Maximale Energieeffizienz, günstiger Einstieg, Standardanwendung:
→ Wilo-Star-Z NOVA – geringster Stromverbrauch (3–5 W), Wärmedämmschale inkl.
Nachhaltigkeit und einfache Reparierbarkeit im Fokus:
→ Vortex BWO 155 R – Motorkopf tauschbar
Individuelle Systemanpassung durch stufenlose Leistungsregelung:
→ Laing Ecocirc PRO 15-1/65 – ideal für komplexe Rohrsysteme
Die Bewertungen basieren auf der Auswertung technischer Datenblätter der Hersteller, den normativen Vorgaben aus DVGW-Arbeitsblatt W551 und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2023). Energieverbrauchswerte wurden anhand der Herstellerangaben plausibilisiert. Keine der genannten Empfehlungen ist das Ergebnis einer bezahlten Platzierung. Letzte Aktualisierung: Februar 2026.
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Haftungsausschluss: Alle Angaben dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine fachkundige Beratung durch einen konzessionierten SHK-Betrieb. Vor Eingriffen in die Trinkwasserinstallation ist stets Fachrat einzuholen.
Letzte Aktualisierung am 22.02.2026 um 18:09 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
Inhalte
- 1 Die aktuellen top 5 Bestseller für Trinkwasserzirkulationspumpen im Vergleich:
- 2 Inhaltsverzeichnis
- 3 1. Selbsttest: Ist eine Zirkulationspumpe bei mir nachrüstbar?
- 4 2. Kaufberatung – worauf es wirklich ankommt
- 4.1 2.1 Funktionsweise
- 4.2 2.2 Energieeffizienz und konkrete Kostenrechnung
- 4.3 2.3 Fördermenge und Förderhöhe richtig einschätzen
- 4.4 2.4 Steuerungsvarianten: Vom Timer bis Auto-Learn
- 4.5 2.5 Material und Zulassungen
- 4.6 2.6 Hygiene und Legionellenschutz
- 4.7 2.7 Geräuschentwicklung
- 4.8 2.8 Einbau und Installation
- 4.9 2.9 Wartung und Entkalkung
- 4.10 2.10 Staatliche Förderung (BEG/BAFA)
- 5 3. Die 7 besten Modelle im Vergleich
- 6 4. Detaillierte Modellanalysen
- 7 5. Fehlerdiagnose: Wann muss die Pumpe repariert oder ersetzt werden?
- 8 6. Alternativen zur klassischen Zirkulationspumpe
- 9 7. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- 10 Unser ausführliches Youtube-Video zu dem Thema:
- 11 8. Fazit und Empfehlungen

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