Propangas-Durchlauferhitzer – die top 3 im Vergleich

Wer bauen will oder sein Eigenheim modernisieren möchte, darf die Wärmeerzeuger nicht außer acht lassen. Da man zunehmend aus Gründen der Hygiene auf Warmwasserspeicher verzichtet, sind kompakte Wärmeerzeuger wie die Durchlauferhitzer die bessere Alternative. Sie nehmen weniger Platz ein und liefern nach Bedarf frisches Warmwasser mit geringer Ausstoßzeit. Insbesondere bei Modernisierung im Altbau greift man gern auf das Konzept der Durchlauferhitzer zurück. Sofern man einen Gasanschluss hat, sind die Gas-Durchlauferhitzer wirtschaftlich gesehen die bessere Wahl. Doch was die wenigsten wissen – ein Durchlauferhitzer lässt sich auch ohne einen Gasanschluss betreiben. Sowohl in der Wohnung als auch draußen im Garten.

Funktionsweise eines Gas-Durchlauferhitzers

Ein Durchlauferhitzer funktioniert nach dem Prinzip der Wärmeübertragung. Ein Brenner erhitzt permanent das durch Röhren mit Lamellen geleitete Wasser. Bei älteren Modellen war stets eine Zündflamme an, die mit einem Streichholz angemacht werden musste. Ging diese aus, konnte ein Durchlauferhitzer nicht mehr funktionieren. Ein Thermoelement verhinderte das weitere Ausströmen von Gas. Moderne Geräte zünden elektronisch.

Arten von Gas-Durchlauferhitzern

Kompaktdurchlauferhitzer

Diese Geräteklasse zeichnet sich durch ihre Kompaktbauweise aus. Als reine Trinkwassererwärmer kommen sie in Versionen zwischen 10 und 20 kW. Durch ihre kleinen Abmessungen können sie problemlos in kleinen Badezimmern, Küchen, Kellerräumen, Ställen oder Ferienwohnungen nachgerüstet werden. Überall dort, wo ein Zwei- oder Dreiphasenelektroanschluss nicht vorhanden ist, ist der Einsatz eines Gas-Durchlauferhitzers sinnvoll. Anschließen kann man sie an die vorhandene Gasleitung. Die meisten Modelle funktionieren mit Erdgas. Wer keine Gasinstallation in der Wohnung hat – die meisten Geräte lassen sich problemlos auf Flüssiggasbetrieb umrüsten. Sie können dann unabhängig von vorhandener Installation mit Gasflaschen betrieben werden.

Die Verwendung der Gas-Durchlauferhitzer ist nicht nur auf geschlossene Räume beschränkt. Mit Geräteklassen für den Außenbereich kann man Warmwasser auch außen erzeugen. Sei es für eine Gartendusche, für Camping oder zum Waschen von Tieren. Diese Geräte sind von vorn herein für einen Betrieb mit flüssigem Propangas ausgelegt.

Spezielle Kleinstdurchlauferhitzer sind auch für mobilen Einsatz konzipiert. Ob im Wohnwagen oder Wohnmobil – Sie müssen auf günstige warme Dusche unterwegs nicht verzichten.

Kombitherme

Im Haus- und Wohnungsbau werden überwiegend Warmwasser-/ Heizungs-Durchlauferhitzer, sogenannte Kombithermen, installiert. Der Vorteil von Kombithermen besteht darin, dass man damit sowohl Warmwasser erzeugen als auch die Heizungsanlage betreiben kann. Diese Geräte sind größer, jedoch auch leistungsfähiger als reine Durchlauferhitzer. Die Nennwärmeleistung im Warmwasserbetrieb liegt bei ca. 30 kW. Kombithermen sind generell an Schornsteinzug angeschlossen und müssen jährlich gewartet werden. Bestimmte Kombithermen lassen sich auch in solarthermische Anlagen mit Warmwasserspeichern integrieren.
Sowohl die Durchlauferhitzer als auch Gasthermen werden nach Möglichkeit in der Nähe von Wasserabnahmestellen installiert, um die Außtosszeiten von Warmwasser möglichst gering zu halten. Da bei Durchlauferhitzern eine Zirkulation fehlt, kann es schon etwas länger dauern, bis warmes Wasser kommt. Einige Kombispeicher haben einen integrierten kleinen Wasserspeicher, um den Ausstoß von Warmwasser etwas zu beschleunigen. Im Idealfall installiert man einen Durchlauferhitzer im Bad. Wenn der Weg zur Küche nicht zu weit ist, kann man sie mit anschließen. Alternativ schließt man die Küchenspüle über einen Boiler oder kleinen elektrischen Durchlauferhitzer an.

Die richtige Installation von Gas- Durchlauferhitzern

Da Gas- Durchlauferhitzer sehr leicht und handlich sind, geht die Montage recht schnell und einfach. Vor sollten Sie allerdings unbedingt die Bedienungsanleitung zur richtigen Installation genau lesen, um Probleme zu vermeiden. Ein gutes Video zu einem Gas- Durchlauferhitzer von Eccotemp finden Sie hier:

Unterschiede zwischen Gas- und Elektrodurchlauferhitzern

Vom Funktionsprinzip her unterscheiden sich die Gas- und Elektrodurchlauferhitzer nicht. Während die Wärmeübertragung beim ersteren durch wasserdurchflossenen Rohre stattfindet, die durch Gasflammen verlaufen, wird bei elektrischen Durchlauferhitzern die Heizspirale direkt vom Wasser umflossen. Die Wärmeübertragung vom Heizstab zum Wasser geschieht nahezu verlustfrei. Deswegen haben Elektrodurchlauferhitzer einen Wirkungsgrad von nahezu 100 Prozent, während der von Gas-Durchlauferhitzern zwischen 75 und 85 Prozent liegt. Wirtschaftlich gesehen hinkt der Vergleich jedoch. Während der Preis für Erdgas als Primärenergie aktuell zwischen 6 und 7 Cent pro kWh liegt, kostet eine Kilowattstunde Strom (die ja aus der Primärenergie erzeugt werden muss!) rund 28 Cent. Demnach ist eine verbrauchte Kilowattstunde mit einem Gasdurchlauferhitzer mit einem schlechteren Wirkungsgrad günstiger als die mit einem elektrischen Durchlauferhitzer.

Der Vorteil von modernen, elektronisch geregelten Durchlauferhitzern liegt darin, dass man sich seine Temperatur exakt am Gerät einstellen kann. Mit den Gas-Durchlauferhitzern muss man sich seine Wassertemperatur beim Duschen mit einem Mischventil regeln. Auch die Ausstoßzeit von Warmwasser ist bei Elektrodurchlauferhitzern niedriger, da sie durch den höheren Wirkungsgrad schneller reagieren.

Vorteile und Nachteile von Gas-Durchlauferhitzern

Hier ist nochmal eine Übersicht aller Vor- und Nachteile der Gas-Durchlauferhitzer im Vergleich mit anderen Wärmeerzeugern.

Vorteile

  • Kompaktheit der Geräte
  • Mobilität
  • Autarker Betrieb unabhängig vom Stromanschluss
  • Sparsamer als elektrische Durchlauferhitzer oder zentrale Wärmeversorgung
  • Es bedarf keinen Puffer- oder Warmwasserspeicher. Dadurch kommt man mit weniger Platz aus und das erzeugte Warmwasser ist weniger für Krankheitserreger wie Legionellen anfällig.
  • Vielseitige Anwendungsmöglichkeit
  • Umweltfreundlich, da mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben

Nachteile

  • Geringere Zapfleistung als bei zentraler Warmwasserversorgung. Bei gleichzeitigem Duschen und Händewaschen könnte ein Durchlauferhitzer schnell an seine Grenzen stoßen.
  • Gas-Durchlauferhitzer müssen jährlich gewartet werden, wodurch zusätzliche Kosten entstehen. Auch der Abgaszug muss durch den Schornsteinfeger kontrolliert werden.
  • Bei kleinem Wasserdurchfluss schalten die Durchlauferhitzer nicht ein, da sie die Wärme an geringeWassermenge nicht abgeben können.
  • Höhere Anschaffungskosten im Vergleich mit Elektrodurchlauferhitzern.
  • Beim Einsatz in der Wohnung ist ein Anschluss an den Schornstein erforderlich.

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Was Sie beim Kauf eines Gas-Durchlauferhitzers beachten sollten

Überlegen Sie sich genau, für welchen Einsatz Ihr Durchlauferhitzer bzw. die Gastherme gedacht ist. Bei einem Gerät für Haus- oder Wohnungsinstallation schauen Sie vorher auf den Grundriss und überzeugen Sie sich, dass die Leitungswege nicht zu weit von den Entnahmestellen entfernt sind.

Achten Sie unbedingt auf die angegebene Leistung. Eine größere Leistung bedeutet nicht unbedingt, dass Sie mit einem höheren Verbrauch zu rechnen haben. Geräte unter 20 kW eignen sich bedingt zum Duschen, unter 10 kW höchstens nur zum Händewaschen. Wenn Sie einen gewissen Komfort haben möchten, sollten Sie sich für das Duschen ein Gerät mit einer Leistung von mindestens 20 kW anschaffen.

Wenn Sie Geld sparen wollen, legen Sie ihr Augenmerk beim Kauf auf den Wirkungsgrad. Je höher die prozentuale Angabe, desto effizienter arbeitet das Gerät. Vielleicht wird es in der Anschaffung etwas teurer sein, aber langfristig werden sich die Kosten schnell amortisieren.