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Mauerkasten Test-Übersicht, Vergleich, Erfahrungen und Kaufberatung 2018/2019

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Mauerkästen für die Dunstabzugshaube
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Mauerkasten Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Mauerkästen der Größen 100, 125 und 150 mm von beliebten Marken wie Weibel, Naber, Berbel, Bora, Miele usw. auf dem Markt
  • Aktuelle Preise und Preisvergleiche für Mauerkästen mit Zu- und Abluft sowie Tipps, um einen Mauerkasten günstig online zu kaufen

Was ist ein Mauerkasten?

Ein Mauerkasten transportiert die verbrauchte Luft von der Innenseite der Mauer, also dem tatsächlichen Raum, bis nach draußen an die Freiluft.

Im Mauerkasten selbst wird ein Rollladen eingesetzt. Die Konstruktion sowohl als Abluft-Mauerkasten als auch als Zuluft-Mauerkasten muss es gewährleisten, dass die Luft in die Räumlichkeiten hinein, oder hinaus, geleitet wird. Dies geschieht bestenfalls ohne eine Kältebrücke in das Haus. So sollte auch kein Luftwiderstand erfolgen, damit kein Luftstau entsteht.

Dass ein Mauerkasten nur ein Rohr ist, das eine Abdeckung hat, welche zum Schutz vor Tieren dient, ist längst veraltet. Mittlerweile sind meist elektronische Mauerkästen verbaut, deren Klappe sich nur dann öffnet, wenn der Mauerkasten in Betrieb ist.

Die aktuellen top 5 Bestseller für Mauerkästen im Vergleich:

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Wie funktioniert ein Mauerkasten?

Ein Mauerkasten bildet einen Durchbruch in der Außenwand, sodass der Innenraum mit der Außenwelt verbunden ist. Es gibt Zuluft-Mauerkästen und Kombimauerkästen die Ab- und Zuluft ermöglichen. Diese geben durch den Abluftkanal die alte Luft nach außen. Im Austausch wird wieder frische Luft nach innen getragen.

Bei Mauerkästen mit Rückstauklappe werden unkontrollierte Rückströme, etwa durch Luftstöße, Wind und Temperaturschwankungen, vermieden, sodass die Bildung von Kondenswasser minimiert wird. Ausführliche Informationen zu der Funktionsweise von Mauerkästen finden Sie auf der Webseite Mauerkasten.org.

Welche Arten von Mauerkästen gibt es?

Abluft-Mauerkasten:

In erster Linie sollte man zwischen einem Abluft-Mauerkasten und einem Zuluft-Mauerkasten unterscheiden. Außerdem gibt es kombinierte Mauerkästen, die beides miteinander vereinen.

Bei Abluft-Mauerkästen wird die Luft vom Innenraum nach außen getragen.

Zuluft-Mauerkasten:

Bei Zuluft-Mauerkästen wird Frischluft in das Gebäudeinnere transportiert.

Kombi-Mauerkasten:

Bei kombinierten Mauerkästen wird durch den Abluftkanal die alte Luft nach außen und durch den Zuluftkanal, frische Luft nach innen befördert. Hier geschieht aber alles in demselben Gehäuse und ein Sicherheitsschalter ist nicht nötig. Das hat den Vorteil, dass nur ein Gehäuse mit einem Durchbruch nötig ist, obwohl beide Funktionen erfüllt werden.

Des Weiteren kann man aber auch noch zwischen mechanischem Mauerkasten und elektronischem Mauerkasten unterscheiden.

Elektronischer Mauerkasten:

Der elektronische Mauerkasten wird mit dem Einschalten der Dunstabzugshaube aktiviert. Ist die Dunstabzugshaube ausgeschalten, bleibt auch der Mauerkasten geschlossen. Das hat besonders in kalten Monaten einen großen Vorteil, da so die Kälte effektiv draußen bleibt.

Des Weiteren gibt es elektronische Mauerkästen mit einer Eigensteuerung, die mit einem Luftsensor und einem Elektromotor funktioniert.

Mechanischer Mauerkasten:

Ein mechanischer Mauerkasten kommt ohne Elektronik klar und funktioniert auf simple, mechanische Art und Weise die Hand in Hand mit verändertem Luftdruck funktioniert. Pumpt die Abzugshaube die Luft ins Rohr, öffnet sich der Mauerkasten ganz automatisch.

Und dann unterscheidet man noch zwischen Teleskop-Mauerkästen und Rund- oder Flachkanal-Mauerkästen:

Teleskop-Mauerkasten:

Teleskop-Mauerkästen sind eine gute Möglichkeit den Mauerkasten einfach an die Mauerstärke anzupassen. Man kann ihn einfach so lang machen, wie man ihn benötigt. Es gibt fast keine Mauerkästen mehr, die nicht teleskopierbar sind.

Rundkanal- und Flachkanal-Mauerkasten:

Der Name sagt es schon.

Rundkanal-Mauerkästen sind rund, Flachkanal-Mauerkästen sind flach und in einer Rechteckform gehalten. Beide Varianten gibt es als Maß- aber auch als Teleskopversion.

Flachkanäle haben den Vorteil, dass sie in der Höhe nicht so viel Platz benötigen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Mauerkastens?

Vorteile:

  • Leichte und gute Frischluftzuführung – Durch den Mauerkasten ist ständig und besonders dann, wenn benötigt, eine Frischluftzuführung gewährleistet.
  • Verringerte Schimmelbildung durch hervorragenden Luftaustausch. Durch den direkten Austausch von „alter“ Luft mit „neuer“ Luft kann man eine Schimmelbildung stark verringern.
  • Starke Reduzierung von Gerüchen und Küchenablagerungen an den Schränken und Wänden. Da die alte Luft direkt abgeführt wird, können sich Gerüche kaum bis gar nicht festsetzen und Ablagerungen die sich in der Luft befinden, werden direkt nach draußen befördert.
  • Kein ständiges Fensteröffnen nötig! Aufgrund des Luftaustauschs durch den Mauerkasten ist direktes Lüften mit dem Fenster deutlich seltener nötig.

Nachteile:

  • Heimtückische Kältebrücke! Mechanische Mauerkästen oder Mauerkästen, die falsch installiert sind, Defekte aufweisen oder keine gute Abdichtung haben, können schnell eine heimtückische Kältebrücke bilden die ständig kalte Luft ins Warme trägt.
  • Heimtückische Feuchtigkeitsquelle! Bei nicht fachgerechtem Einbau, sodass zum Beispiel nur ein dünnes Kunststoffrohr verwendet wird oder kein ausreichendes Gefälle vorhanden ist, sodass Feuchtigkeit nach innen getragen wird, kann sich ein Feuchtigkeitspunkt bilden, von dem aus Feuchtigkeit in den Innenraum getragen werden oder direkt in die Wand ziehen kann. Das wiederum kann Wasserflecken bis hin zu Schimmelbildung verursachen.
  • Zusätzliche Kosten! Natürlich kostet ein Mauerkasten erst mal Geld, ganz besonders dann, wenn man diesen nicht selbst, sondern von Fachleuten einbauen lässt.

Was sollte ich beim Kauf eines Mauerkastens beachten?

Maße:

Zu allererst sollte unbedingt darauf geachtet werden, welche Maße nötig sind! Die Gängigsten sind 100 mm, 125 mm sowie 150 mm.

Planen:

Richtiges Planen ist extrem wichtig. Das kann man nur, wenn man sich im Internet intensiv und gut beliest, oder sich, was noch besser ist, um nicht auf falsches Laienwissen zu stoßen, einen Fachmann zurate zieht. Es ist immer gut sich von einem Küchenbauer oder gar dem Bezirksschornsteinfeger, ausführlich beraten zu lassen! Fehlplanungen können schnell ins Geld gehen und Fehler beim Einbau können später Kosten durch Langzeitschäden verursachen.

Modelle:

Es gibt sehr viele Modelle an Mauerkästen. Von den einfachsten Varianten mit einem Rohr und schlichtem Abdeckgitter, bis hin zu energiesparenden Mauerkästen mit Elektronik und technischer Raffinesse, die sich aber nicht nur so total entscheiden, sondern auch extrem im Preis auseinandergehen. Die teurere Variante kann dafür auf Langzeit gesehen aber auch die günstigere Variante sein, da sie möglicherweise einen deutlich besseren Dämmwert hat, als eine günstige Alternative.

Hier ist es von Vorteil sich vorher im Klaren zu sein: Was will ich? Und wie viel möchte ich ausgeben?

Des Weiteren können Allergiker sich beispielsweise Pollenfilter einsetzen oder Mückengeplagte ein Mückengitter. Auch Abdeckgitterfarben können unterschiedlich gewählt werden. Ein Mauerkasten kann richtig zum Modifikations-Kasten werden, der kaum einen Wunsch offen lässt.

Material:

Die meisten Mauerkästen bestehen aus Kunststoff oder Edelstahl, wobei beide Materialien unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Dabei kann es auch sein, dass bei einem Vorhaben nur eine Materialvariante möglich ist – oder überhaupt genehmigt wird. Es zählt also mit zu den wichtigsten Entscheidungspunkten beim Kauf.

Wo liegen die Vor- und Nachteile dabei, einen Mauerkasten online zu kaufen?

Vorteile:

  • deutlich umfangreichere Auswahl an Mauerkästen und Zubehör als im Baumarkt
  • direkter Preisvergleich mit direktem Preisvorteil
  • Schnellere und einfacher gezielte Suche möglich
  • direkter Blick auf Rezensionen und somit Erfahrungswerte anderer Käufer

Nachteile:

  • keine Fachberatung vor Ort
  • keine Ware, die genau begutachtet und angefasst werden kann
  • Wartezeit durch Versandzeit

Wo liegen die Unterschiede von Mauerkästen mit Abluft und Umluft?

Man kann nicht pauschal und einfach sagen, dass eine von beiden Varianten besser oder schlechter ist, denn beide sind an sich schon recht stark unterschiedlich in ihrer Art und Weise.

Tatsache ist, dass bei einem Mauerkasten mit Abluft in einer Mietwohnung eventuell eine Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden muss. Außerdem müssen auch die baulichen Begebenheiten beachtet werden.

Unter Umständen kann sogar eine Genehmigung des Schornsteinfegers benötigt werden!

Ein Abluft-Mauerkasten benötigt immer eine 150er Durchführung und eine Zuluft ist vorausgesetzt. Diese bekommt man durch einen Kombi-Mauerkasten, einen zusätzlichen Zuluft-Mauerkasten oder durch ein geöffnetes Fenster.

Bei einem Umluftabzug wird die alte Luft durch einen Fettfilter gezogen, dann durch einen Kohlefilter, wo sie gut gereinigt wird und erst dann kommt die Luft wieder in den Küchenraum. Die Luft ist so zwar gereinigt, man sollte aber bedenken, dass sie deswegen dennoch nicht frisch ist und deswegen auf Lüften nicht ganz verzichtet werden sollte.

Bei einem Abluft-Mauerkasten, der ja auch eine Zuluft voraussetzt, kommt die frische Luft auch durch ein geöffnetes Fenster oder durch den Zuluftkanal des Mauerkastens.

Wo liegt der Unterschied zwischen elektronischen und mechanischen Mauerkästen?

Der Unterschied ist wesentlich und doch wiederum nicht. Das Prinzip der Abluft ist gleich – die verbrauchte Luft wird nach außen getragen und je nach Mauerkastenart kommt die frische Luft auch wieder direkt hinein.

Die Öffnung des Kanals funktioniert hier aber auf verschiedene Art und Weisen.

Besonders bei alten Gebäuden ist ein mechanischer Mauerkasten meist vollkommen ausreichend. Dann öffnet sich der Mauerkasten mechanisch beim Einschalten der Dunstabzugshaube, indem sich der Luftdruck verändert, da die Dunstabzugshaube die Luft in den Kanal pumpt.

Bei einem elektronischen Mauerkasten wird der Mauerkasten mit dem Einschalten der Dunstabzugshaube eingeschalten und dem Abschalten der Dunstabzugshaube wieder verschlossen. So kann auch bei starkem Wind oder Durchzug keine ungewollte mechanische Öffnung des Mauerkastens erfolgen. Auch kann durch eine Rückstauklappe keine Luft nach innen gepresst werden.

Weitere Tests und Vergleiche:

Wie kann ich einen Mauerkasten einbauen?

Handwerkliche Begabung sollte für den Einbau eines Mauerkastens vorausgesetzt sein, da auch vieles falsch gemacht werden kann, was manchmal aber erst Wochen, Monaten oder auch erst Jahre später durch entstehende Langzeitschäden bemerkt wird. Entsprechend sollte auch gut recherchiert werden bevor es an den Kauf und den Einbau geht.

Wie der Einbau gemacht wird, kann man aufgrund der vielen verschiedenen Mauerkastenvarianten nicht sagen, da jedes mit seinen einzelnen Modifikationen mehr oder weniger und verschiedene Schritte benötigt.

Generell kann man aber sagen, dass zuerst ein Durchbruch gemacht werden muss. Je nach Mauerwerk müssen hier verschiedene Dinge beachtet werden. Bei den meisten Wandarten ist anzuraten, zuvor den Mittelpunkt des Durchbruches anzuzeichnen und daraus dann die Kontur des gesamten Durchbruches zu markieren. Danach sollte vom Mittelpunkt aus begonnen werden den Durchbruch zu machen. Je nach Wandart kann das mit einem Holzbohrer, einem Steinbohrer oder einem Hammer und Meißel erfolgen. Anschließend muss sich nach und nach weiter durchgearbeitet werden.

Ist der Durchbruch gemacht, kann begonnen werden den Mauerkasten einzusetzen.

Wichtig!
Wer sich nicht sicher ist, ob er es schafft einen Mauerkasten fachgerecht einzubauen, sollte unbedingt einen Profi engagieren, um Fehler zu vermeiden!

Welches Silikon sollte beim Einbau verwendet werden?

Am besten eignet sich Bausilikon für den Einbau eines Mauerkastens. Bausilikon ist eine neutrale, vernetzende Dichtmasse, die sich hervorragend an verschiedenste Materialien anhaftet und dauerhaft und zuverlässig abdichtet. Es ist zudem Witterungs-, Alterungs- und UV-beständig und somit hervorragend für Langzeitanwendungen geeignet. Da es keine Korrosion verursacht, kann es auch bei Mauerkästen aus Metall und mit Metallrohren verwendet werden.

Wie kann man einen Mauerkasten abdichten?

Silikon:

Der Spalt zwischen Abluftrohr und Wandbefestigung kann beispielsweise mit Bausilikon abgedichtet werden. Das erfolgt bestenfalls direkt nach der Montage, damit sich nicht erst Schmutz. Nässe oder kleine Tiere in dem Spalt festsetzen. Durch das Silikon können dann keine Krabbeltiere mehr hineingelangen und der Mauerkasten sollte gut abgedichtet sein. Da Bausilikon für die verschiedensten Materialien geeignet ist und sehr strapazierfähig sowie robust ist, kann es bei jeglicher Art Mauerkästen verwendet werden, egal aus welchen Materialien diese bestehen.

Abdichtband:

Bei vielen Mauerkästen liegt ein Abdichtband dabei. Dies unterscheidet sich stark von Bausilikon, dient aber genauso zum Abdichten des Mauerkastens. Bausilikon ist dafür in der Regel langlebiger und dichtet zuverlässiger ab.

Mauerkasten Test – Übersicht und Vergleich: das Fazit

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Wahl und der Einbau eines Mauerkastens nicht so einfach ist, wie sich manch einer vielleicht bei dem ersten Gedanken sich einen Mauerkasten zuzulegen, denkt. Es sollte vorher sehr gut überlegt werden, für welche Art Mauerkasten sich entschieden wird, da die Unterschiede teilweise doch recht groß sind – und das betrifft nicht nur den Preis! Es sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass die Abluftrohre und Auslässe nicht zu klein sind, dass der Mauerkasten an der richtigen Wetterseite angebracht wird, dass sich die Klappe bei Nichtbenutzung richtig schließt, und und und. Fachberatung wird hier nicht nur für eine gute, sondern auch eine richtige Wahl meist wirklich von Nöten.

Zudem sollte gut überlegt werden, ob man den Mauerkasten selbst einbauen möchte oder dies lieber gleich ein Fachmann machen soll. Da sich die Kosten hierfür in der Regel in Grenzen halten, lässt sich das oft empfehlen.

Wichtig ist auch die Entscheidung über elektrisch und mechanisch und was für Anforderungen man überhaupt als zukünftiger Mauerkasten-Besitzer stellt. Wird eventuell auch ein Pollenfilter benötigt oder ein Mückengitter gewünscht? Farben, Material, Größe und – was es noch alles für Auswahlmöglichkeiten gibt?

Die beliebtesten Größen im Vergleich

 Bestseller für Mauerkästen mit 100 mm Durchmesser

Bestseller Nr. 1
Mauerkasten BKN 100
  • Mauerkasten BKN 100
Bestseller Nr. 2
Mauerkasten RFN 100
  • Mauerkasten RFN 100

Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Mauerkästen mit einem Durchmesser von 125 mm

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Mauerkästen mit 150 mm Durchmesser

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