Öl Brennwertkessel Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2018/2019

Hier finden Sie:

  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Öl Brennwertkessel Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Eine ausführliche Kaufberatung für Öl Brennwertkessel, Informationen zu den Kosten und Tipps für die Anwendung
  • Tipps, um einen Öl Brennwertkessel günstig online zu kaufen
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Öl Brennwertkessel von beliebten Marken wie  Wolf, Buderus, Viessmann, Junkers, Vailant, usw. auf dem Markt

Die Pelletheizung ist in der Anschaffung sehr teuer und nicht überall ist der Einbau einer Gasheizung durchführbar. Die beste Alternative ist hierbei die Ölheizung. Aufgrund der Brennstoffeinsparung ist der Austausch gegen moderne Brennwerttechnik sehr oft lohnend.

Die aktuellen top 7 Bestseller für Öl Brennwertkessel im Vergleich:

Bestseller Nr. 1


Buderus Öl Brennwertkessel GB 125 22KW mit Blaubrenner

  • Buderus Logano plus öl-Brennwertkessel GB125-22 kW mit Brenner. Standgerät. Kein Einregulierungsaufwand, der Brenner Logatop BE wurde werksseitig bereits auf den Kessel abgestimmt und warm gepüft.
  • Heizung
  • Öl-Brennwert
  • Buderus GB125

Bestseller Nr. 2


Der neue Optima Komfort Plus 3,9 kW, der nicht messpflichtig ist!

  • Der neue Optima Komfort Plus 3,9 kW, der nicht messpflichtig ist!
  • Optima Komfort Plus 3,9 kW
  • hoher Wirkungsgrad bis zu 85%
  • Naturzugbetrieb mit Feuerzugsregler

Bestseller Nr. 5


Ölheizung Wolf COB-20 20kW Öl-Brennwertkessel mit Anschluss-Set COB Mischermodul MM

  • Der Ölbrennwertkessel COB von Wolf ist ein Multitalent. Ob normales, schwefelarmes oder Bio-Öl (B10), der COB kan einfach alles verwerten und das bei gleichbleibend optimaler Leistung. Das bedeutet Sie zukunftssicheres für Heizen und das bei höchster Effizienz!

Bestseller Nr. 6


Buderus Öl Brennwertgerät GB 125 18KW mit Blaubrenner

  • Buderus Logano plus öl-Brennwertgerät GB125-18 kW mit Brenner. Standgerät. Wirtschaftlicher Ol-Brennwertkessel, kein Einregulierungsaufwand mehr nötig.
  • Heizung
  • Öl-Brennwert
  • Buderus GB125

Bestseller Nr. 7


Buderus Öl Brennwertkessel GB 125 30KW mit Blaubrenner

  • Buderus Logano plus öl-Brennwertkessel GB125-30 kW mit Brenner. Standgerät. Geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbe- und Industriebauten
  • Heizung
  • Öl-Brennwert
  • Buderus GB125

Letzte Aktualisierung am 20.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist ein Öl-Brennwertkessel und wie funktioniert er?

Wer sein Ein- oder Mehrfamilienhaus mit einer Öl-Heizungsanlage nutzt, der kann sich über eine hohe Energieeffizienz freuen. Bei Öl-Heizungen wird für die gleiche Heizleistung deutlich weniger Brennmaterial benötigt. Dies macht sich keineswegs nur bei den Kosten bemerkbar, sondern ist auch gut für die Umwelt. Eine Brennwertheizung erzielt, im Vergleich zu einem Niedertemperaturkessel, geringere Schadstoffemissionen.

Der Heizwert gibt den Energiegehalt eines Brennstoffes wieder, welcher bei einer Verbrennung ohne Kondensation verwendet werden kann. Eine gewöhnliche Ölheizung leitet dementsprechend den entstandenen Wasserdampf und das Kohlenstoffdioxid über den Rauchfang an die Umwelt ab. Der Brennwert gibt das Maß für die enthaltene Wärmeenergie in einem Stoff an. Eine Öl-Brennwertheizung nutzt den Brennwert des Öls konsequent. Sobald der Wasserdampf im Brennwertkessel kondensiert, wird die Wärmeenergie des Dampfes vom Wärmetauscher verwendet, um das Wasser im Wasserrücklauf vorzuwärmen. Hierbei steigt der Brennwerteffekt bei ansteigenden Wasserdampf. Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung der Niedertemperaturkessel kann eine bessere Ausnutzung von sechs bis zehn Prozent erreicht werden. Durch Vorwärmen der Verbrennungsluft und die Verwendung eines separaten Wärmetauschers wird der Abgasverlust und die ungebrauchte Wärmemenge minimiert.

Gas oder Öl – die Unterschiede in der Technik

Die generelle Brennwerttechnik ist, unabhängig vom Brennstoff, gleich. Je mehr Wasserdampf entsteht, umso höher ist der Effekt des Brennwertes. Allerdings ist die Menge des Wasserdampfes abhängig vom verwendeten Brennstoff bzw. dem Wasserstoffgehalt. Heizöl enthält hierbei deutlich weniger Wasserstoff als Erdgas, daher fällt das Sparpotential einer Öl-Brennwertheizung schlechter aus, als bei der Verwendung von Erdgas.

Wie hoch sind die Kosten für eine Öl-Brennwertheizung?

Man sollte sich nicht durch die hohen Anschaffungskosten dieser Anlage abschrecken lassen. Denn auf lange Sicht lohnt sich der Umstieg von gewöhnlichen Öl-Heizkesseln zu Öl-Brennwertheizung.

Für die Verwendung dieser Anlage sind folgende Maßnahmen notwendig:

Die Anschaffungskosten eines Öl-Brennwertkessels liegen, abhängig von der Größe des Kessels, zwischen 3.000 bis 5.000 Euro. Die Kosten für den Einbau der Anlage liegen, abhängig vom Aufwand der Arbeit bei ungefähr 1.000 bis 4.500 Euro. Darin inkludiert sind zudem die Ausgaben für die Installation der neuen Abgasrohre.

Beim Umstieg auf eine Öl-Brennwertheizung sollte in den Schornstein ein korrosions- und tempertaturbeständiges Abgasrohr eingebaut werden. In der Regel werden die entsprechenden Produkte vom Anbieter einer Öl-Brennwertheizung angeboten. In bereits vorhandene Schornsteine kann beispielsweise ein Keramik- oder Kunststoffrohr eingezogen werden. Oder man kann außen an der Fassade oder am Dach ein neues Edelstahlrohr anbringen.

Bei einer Öl-Brennwertheizung sollte die Temperatur des Rücklaufs möglichst gering sein. Daher ist eine hervorragende Dämmung und Heizkörper mit großen Flächen von Vorteil. Bei Gebäuden mit einer schlechten Dämmung und nur gering flächigen Heizkörpern muss die Vorlauftemperatur höher sein, das hebt den Einspareffekt der Brenntechnik auf. Ein hydraulischer Abgleich der Heizung kann zudem für eine bessere Verteilung der Wärme sorgen.

Abgase enthalten wertvolle Kondensationswärme

In den heißen Abgasen bzw. um genau zu sein, im heißen Wasserdampf befindet sich noch Wärme, welche der Heizkessel verwenden kann. Diese Wärme kann man ganz einfach spüren. Wer seine Hand über einen Topf mit heißen Wasser hält, wird diese früher oder später wieder zurückziehen. Denn das heiße Wasser steigt auf und kondensiert an der Hand. Bei der Kondensation wird Wärme frei, diese verborgene Wärme wird auch als Kondensationswärme bezeichnet.

Damit man die Energieeffizienz weiter steigern kann, gilt es die Wärme zu gewinnen und sie dem Heizsystem zuzuführen, doch ohne, dass das Kondensat die Anlage oder das System beschädigt.

Die Kombination mit Sonnenkollektoren

Die Energie der Sonne zur Unterstützung von Heizungen und Trinkwassererwärmung wird nach wie vor zu selten genutzt. Allerdings ist die Solartechnik inzwischen sehr ausgereift und wurde in den letzten Jahren sehr günstig. Jede Öl-Brennwertheizung sollte daher mit Sonnenkollektoren zur Verwendung der kostenlosen Sonnenenergie kombiniert werden.

Wärmetauscher und Rücklauftemperatur

Vereinfacht gesagt ist der Edelstahlwärmetauscher das Verbindungsstück zwischen den Heizkörpern und der Brennkammer. Das Heizwasser fließt durch den Wärmetauscher und wird durch die Abgaswärme erhitzt und anschließend mittels Pumpen zu den einzelnen Heizkörpern transportiert. Im Heizkörper erwärmt das Wasser den Heizkörper und kühlt mit der Zeit ab. Danach fließt das Rücklaufwasser zurück zum Wärmetauscher und der Ablauf beginnt von vorne.

Da die Funktionsweise in der Kondensation des Abgases liegt, ist es unvermeidbar, dass das Rücklaufwasser möglichst kühl zurückfließt. Bei Öl-Brennwertkesseln liegt die sogenannte Taupunkttemperatur bei ungefähr 49 Grad Celsius. Sollte die Rücklauftemperatur darüber liegen, dann verfehlt die Brennwerttechnik ihre Wirkung. Sollte sich darunter liegen, geben die Abgase die Wärme an das Rücklaufwasser ab, dadurch muss die Brennwert-Ölheizung weniger leisten, da das Heizwasser vorgewärmt wird. Eine weitere effiziente Methode, das Rücklaufwasser abzukühlen, ist die Verwendung von Flächenheizungen, beispielsweise Fußboden- oder Wandheizungen.

Lohnt sich der Umstieg?

Wegen des speziellen Ölkessels und der notwendigen Sanierung des Schornsteins sind die Kosten für eine Öl-Brennwertheizung zwischen 1.000 bis 3.000 Euro höher als bei einer gewöhnliche Ölheizung. Die Gesamtkosten einer solchen Anlage belaufen sich auf einen ungefähren Wert von durchschnittlich 9.500 Euro. Diese Mehrkosten sind aber durchaus rentabel, da die Einsparung an Heizöl sehr hoch ist. Hierbei sind Einsparungen von 15 bis 25 Prozent möglich. Wenn man eine Kombination mit einer Solarthermie-Anlage für Heizungsunterstützung bzw. Warmwasser wählt, dann kann man nochmals den Verbrauch an Heizöl senken. Außerdem gibt es bei der Installation einer Öl-Brennwertheizung Förderungen für Ölheizungen von der KfW und der BAFA.

Vorteile

  • Geringerer Heizölverbrauch
  • Geringere Wartungskosten
  • Förderungen beim Austausch
  • Platzersparnis dank kompakter Bauweise
  • Geringerer Schadstoffausstoß
  • Bessere Abgaswerte

Nachteile

  • Schornsteinsanierung notwendig

Angebote beim Dienstleister

Wer einen guten Dienstleister für Öl-Heiztechnik findet, der darf sich über Angebote für Ein- bzw. Umbau freuen. Zudem bekommt man auf zahlreichen Webseiten eine detaillierte Information über Dienstleister in seiner Nähe. Diese Fachbetriebe können dann die zu erwartenden Kosten kalkulieren. Doch es ist nicht immer ein Austausch notwendig, auch fachgemäße Wartungen oder der Einbau einer neueren Steuerung kann die laufenden Ausgaben des Betriebs senken.

Fakten die man über Brennwertkessel wissen sollte

Wann lohnt sich die Anschaffung?

Eine Untersuchung zeigt, dass das durchschnittliche Alter von Heizkessel bei 24 Jahren liegt. Im Vergleich zu einem Standardkessel kann ein aktueller Brennwertkessel rund zehn Prozent Energie pro Jahr sparen. Sollte also der Kessel älter als 15 Jahre sein, dann wird es Zeit für einen Tausch.

Wie viel kostet eine Öl-Brennwertheizung?

Je nach Hersteller und Ausstattung kostet eine solche Anlage samt Montage zwischen 4.500 bis 8.000 Euro. Wer sich zudem für die Kombination mit einer Solarthermenanlage entscheidet, der muss mit höheren Kosten, rund 15.000 bis 20.000 Euro, rechnen. Allerdings ist der Einspareffekt auch um rund zehn Prozent höher.

Was muss man beim Kauf beachten?

Zunächst muss man den Wärmebedarf des Hauses berechnen. Dieser Wert dient dann als Grundlage für die Berechnung der notwendigen Leistung des Heizkessels. Öl-Brennwertkessel können so gut wie überall installiert werden, die an der Wand hängenden Modelle sind hierbei besonders platzsparend. Bodenstehende Modelle nehmen zwar deutlich mehr Platz in Anspruch, doch sie kommen ohne Überströmeinrichtungen aus, welche den Brennwerteffekt beeinträchtigen können.

Sollte man sich für die solarthermische Unterstützung entscheiden, muss man bedenken, dass der gefüllte Solarspeicher knapp eine halbe Tonne wiegt und entsprechend viel Platz benötigt.

Zudem muss man beim Kauf darauf achten, dass der neue Kessel ohne hydraulische Weichen oder Überstromventile auskommt. Außerdem erhöht die Verwendung eines Pufferspeichers die Rücklauftemperatur der Anlage und mindert so den Brennwerteffekt.

Gibt es Besonderheiten, welche man beim Einbau beachten sollte

Da Brennwertkessel die Kondensationswärme verwenden sind die Abgastemperaturen so gering, dass sich Kondenswasser bildet. Damit die entstandene Feuchtigkeit den Schornstein nicht beschädigt, muss ein Edelstahl- oder Kunststoffrohr eingezogen werden. Allerdings kann man das Abgas auch nach oben ins Freie geführt werden.

Darüber hinaus braucht der Brennwertkessel einen Abwasseranschluss, da das Kondenswasser in die Kanalisation abgeführt werden muss. Das können täglich mehrere Liter sein, in der Regel lässt sich der Ablaufschlauch leicht in das Abwassersystem anschließen.

Muss eine Öl-Brennwertheizung gewartet werden?

Selbstverständlich ist die Wartung einer solchen Anlage unvermeidbar. Sollte die Heizung nicht richtig eingestellt sein, dann verrußt der Kessel und der Brennstoffverbrauch steigt. Dazu kommen die gesetzlichen Regelungen, welche den Heizungseigentümer dazu verpflichtet, die Anlage regelmäßig warten zu lassen. Die Energiesparverordnung besagt zudem, dass die Anlage vom Betreiber sachgerecht zu bedienen ist. Dazu gehört es auch, dass alle wichtige Komponenten regelmäßig gewartet und instand gehalten werden müssen. Für die Durchführung der Wartungsarbeiten sind Kenntnisse notwendig, welche in der Regel nur ein ausgebildeter Fachmann besitzt.

Fazit zur Öl Brennwertkessel Test – Übersicht

Ein Öl-Brennwertkessel kann dank seiner Energieeffizienz, leichten Installation und kurzen Amortisationszeit aber auch wegen einer möglichen KfW-Förderung prinzipiell empfohlen werden. Dazu kommt, dass die moderne Brandtechnik die Umwelt entlastet und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Öl Brennwertkessel Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2018/2019

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