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Wasserfilter für den Hausanschluss – die besten 7 im Vergleich

Was ist ein Wasserfilter für den Hausanschluss und wie funktioniert er?

Die Wasserversorger der eigenen Stadt liefern immer die höchste Qualität an Trinkwasser, das möglich ist. Zugrunde liegen hier festgesetzte Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung. Hierbei müssen konkrete hygienische, chemische und physikalische Höchstwerte eingehalten werden. Die Verordnung sieht vor, dass das bereitgestellte Wasser bis zum eigenen Hausrohr dieser Qualität entsprechen muss. Ab diesem Punkt fällt die Verantwortung über den Zustand in die eigenen Hände.

Sinn der Wasserfilter für den Hausanschluss

Damit mögliche Verunreinigungen erst gar nicht die Hauswasserinstallation erreichen können, kann hier auf Trinkwasserfilter gesetzt werden, die einen Großteil der Partikel aus dem Wasser sieben. Die Hauptfunktion der Wasserfilter für den Hausanschluss ist die Entfernung dieser unerwünschten Zusätze. In Deutschland ist die Trinkwasserqualität jedoch sehr hoch, sodass keine Gesundheitsgefahr besteht, wenn Leitungswasser getrunken wird.

Zwingen notwendig ist das Aufbereiten von Trinkwasser hierzulande also nicht. Jedoch kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, einen Wasserfilter für den Hausanschluss zu nutzen. Als Beispiel kann hier die Geschmacksverbesserung des Trinkwassers angeführt werden oder aber auch, dass er zusätzliche Stoffe filtert, deren Spuren dennoch im Wasser verbleiben.

Die aktuellen top 7 Bestseller für Hauswasserfilter im Überblick:

Bestseller Nr. 1
Grünbeck Boxer R Rückspülfilter 1“, Wasserfilter für Trinkwasseranlagen, ohne Druckminderer, 101 310
  • Handbedienter Rückspülfilter aus hochfestem, technischem Kunststoff
  • Filtersystem mit integrierter 12-teiliger Datumsanzeige erinnert an das Rückspülen
  • Wasserfilter inklusive drehbarem Anschlussflansch für die Montage an waagrechten und senkrechten Wasserleitungen
Bestseller Nr. 2
Grünbeck Boxer R Rückspülfilter 1“, Wasserfilter für Trinkwasseranlagen, mit Druckminderer, 101 360
  • Handbedienter Rückspülfilter mit integriertem Druckminderer
  • Filtersystem mit integrierter 12-teiliger Datumsanzeige erinnert an das Rückspülen
  • Wasserfilter inklusive drehbarem Anschlussflansch für die Montage an waagrechten und senkrechten Wasserleitungen
Bestseller Nr. 3
Hauswasserfilter 33,25 mm (1“) AG
  • Hauswasserfilter - zur Filtration von Trink- und Brauchwasser
  • Hochwertige Qualität - geprüft vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches
  • Lange Haltbarkeit - Gehäuse und Anschlussverschraubungen aus korrosionsbeständigem Messing
AngebotBestseller Nr. 4
Stabilo-Sanitaer Wasserfilter DN25 1 Zoll lang 2500L/Std Vorfilter Pumpenfilter Gartenpumpe Hauswasserwerk Hausanschluss für Wasserleitung Zisterne
  • Stabilo-Sanitaer Wasserfilter DN25 1 Zoll Vorfilter Pumpenfilter für Hauswasserwerk
  • Pumpenvorfilter - Gehäuse: PVC Kunststoff - durchsichtiges Filtergehäuse
  • austauschbare Kartusche - Anschlussgewinde: 1 Zoll, Outdoor, Garten, Aussen
Bestseller Nr. 5
Stabilo-Sanitaer Wasserfilter DN25 1 Zoll kurz 1800L/Std Vorfilter Pumpenfilter Gartenpumpe Hauswasserwerk Hausanschluss für Wasserleitung Zisterne
  • Stabilo-Sanitaer Wasserfilter DN25 1 Zoll Vorfilter Pumpenfilter für JET-Pumpe
  • Pumpenvorfilter - Gehäuse: PVC Kunststoff - durchsichtiges Filtergehäuse
  • austauschbare Kartusche - Anschlussgewinde: 1 Zoll, Outdoor, Garten, Aussen
Bestseller Nr. 6
BWT Filterhülsen zum Wechseln aus Polyester-Vlies, 10 Stück, 10999
  • Filterhülse 10er Pack
  • Wasserfilter für Benckiser Schutzfilter S / GS/PN 16 / 3/4" / 1" / 1 1/4"
  • Ersatzfilter passend für CU 22 / 28 und 35mm
AngebotBestseller Nr. 7
Honeywell MiniPlus-FK Rückspülfilter FK06 1" Druckminderer + Manometer
  • 1 zoll
  • Ausführung AA: Mit Gewindetüllen
  • Vordruck Max. 16,0 bar

Letzte Aktualisierung am 15.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Mögliche Restspuren

Bakterien

Die Messung von Bakterien im Trinkwasser erfolgt in Kolonien bildenden Einheiten pro Milliliter. Städtische Wasserversorger arbeiten hier mit einem Grenzwert der wenigen verbleibenden Bakterien von 100 KBE/100 ml.

Gefährliche Keime dürfen dabei im Trinkwasser gar nicht vorkommen. Ein Infektionsrisiko bei pathogenen Bakterien liegt bei etwa 10.000 KBE/100 ml. Insofern besteht nur ein sehr geringes Risiko, dass das Trinkwasser der Versorgungsunternehmen zu Erkrankungen führt.

Pestizide und Medikamentenreste

In Deutschland gelten strenge Prüfungen, um Spuren von Pestiziden nachzuweisen. Jedoch lassen sich in Kläranlagen nicht alle entfernen, sodass ein sehr geringer Teil im Trinkwasser verbleibt.

Dasselbe gilt für Restspuren von Medikamenten. Hier verbleiben zum Beispiel weibliche Hormone im Wasser. Diese sind nach wissenschaftlichen Angaben allerdings zu gering, um eine Gefährdung für die Gesundheit zu sein. Selbst bei langfristigem Gebrauch sind diese als unbedenklich einzustufen.

Ausfilterung restlicher Stoffe

Durch Wasserfilter können zudem weitere Verunreinigungen gefiltert werden. Hierzu zählen unbedenkliche Trübstoffe, die sich optisch auf die Qualität auswirken. Zudem lassen sich Geruchs- und Geschmacksstoffe heraustrennen, was zu einem verbesserten Allgemeinempfinden des Trinkwassers sorgt.

Als Letztes kann durch den Wasserfilter für den Hausanschluss auch entchloren. Die Wasserwerke versehen das Trinkwasser mit einer Transportchlorierung. Bestimmte Filter entfernen dieses wieder und sorgen so für eine unverfälschte Qualität. Ein Langzeitgenuss von chlorhaltigem Wasser ist nach wissenschaftlichen Angaben nicht gesundheitsgefährdend.

Besonderheiten

Vorteile

  • Der Hauswasserfilter, sorgt für ein deutlich besseres Trinkwasser
  • Trinkwasser ist im Geschmack und Geruch verbessert
  • Gesundheitsgefährdende Stoffe werden herausgefiltert

Nachteile

  • Auch Mineralstoffe werden gefiltert, die sich positiv auf unseren Körper auswirken
  • Qualitätsunterschiede der verschiedenen Wasserfilter für den Hausanschluss

Wie funktioniert der Wasserfilter für den Hausanschluss?

Das eigentliche Filtersystem wird hinter der Wasseruhr angeschlossen und filtert das von außen nach innen laufende Wasser. Diese Filterkonstruktion führt das Wasser an die Siebaußenseite. Alle groben oder feinkörnigen Stoffe werden hier bereits herausgefiltert und können oftmals durch ein außen angebrachtes Schauglas inspiziert werden. Als Hausbesitzer ist es dabei wichtig, diesen Siebeinsatz alle 8 Wochen zu reinigen oder durch eine Rückspülung, falls ein spezieller Rückspülfilter verwendet wird, sauber zu halten.

Bei einer Rückspülung handelt es sich grob, um die Umkehrung der Fließrichtung um das Filtermaterial von Verunreinigungen zu befreien. Hierzu sind in speziellen Rückspülfiltern verschieden Strömungswege für Wasser vorgesehen. Mittels eines integrierten Umschaltventils wird ein Teilstrom des gefilterten Wassers abgetrennt und fließt anschließend entgegengesetzt durch das Filterelement, um es zu reinigen.

Die verschiedenen Arten der Wasserfilter für den Hausanschluss

Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose der Wasserfilter für den Hausanschluss wird das Wasser mit Druck durch eine Membran gepresst. Diese ist semipermeable und nur von einer Seite durchlässig. Daher kann das Wasser nicht zurückfließen und alle groben Partikel bleiben im Sieb zurück. Dieser Filter eignet sich allerdings nicht, um andere Schadstoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen. Zudem verbleiben mit Magnesium und Kalzium die Spuren im Wasser, die zu Kalk führen.

Aktivkohlefilter

Aktivkohle ist eine besonders feinporöse Kohle, deren Oberfläche im Verhältnis extrem groß ist. Ein Korn kann mit einem gerade einmal 0,1 mm großen Durchmesser eine Oberfläche von einem Quadratmeter aufweisen. Beim Durchfließen werden Stoffe dann durch die Kohle gebunden. Größere Schmutzpartikel werden hierbei aufgehalten, Bakterien, Schimmelporen oder andere anorganische Stoffe werden absorbiert oder verklebt.

Ionentauscher

Dieser Filter wird überwiegend zum Enthärten des Wassers benutzt. Der Ionentauscher entzieht hier dem Wasser die Magnesium- und Kalziumionen und ersetzt diese durch Natriumionen. Dadurch ist kein Kalk mehr im Wasser vorhanden und schont somit alle Geräte im Haushalt, die mit Wasser arbeiten. Das erhöht nachhaltig die Laufzeit von Geschirrspül- und Waschmaschinen. Allerdings werden auch hier keine Rückstände von Pestiziden oder Medikamenten herausgefiltert.

Ist ein Hauswasserfilter überhaupt wichtig?

Wasserfilter für den Hausanschluss sind heute in allen Gebäuden nach DIN 1988 Pflicht. Dabei ist es prinzipiell egal, welche Filterart genutzt wird. Hauptsache ist, dass einer genutzt wird. Sie sollen im Haus dafür sorgen, das Partikel, die vom Wasserversorger über die Leitungen mit angeschwemmt werden, herausgefiltert werden. Dabei sind die Filter obligat mit Druckminderern kombiniert, die zusammen hinter der Wasseruhr angebracht sind und neben der Filterwirkung auch den Versorgungsdruck in der Leitung reduziert. Durch den Einbau hinter der Wasseruhr soll gewährleistet werden, dass die gesamte Hausinstallation, von Partikeln befreites Wasser erhält.

Auf was Sie beim Kauf der Wasserfilter für den Hausanschluss achten sollten

Zuallererst steht natürlich die Entscheidung an, was für ein Filter nach persönlichem Ermessen benötigt wird. Reicht ein einfacher Umkehrosmosefilter? Oder doch lieber ein Ionentauscher um Kalk in den Griff zu bekommen? Mit dem Aktivkohlefilter können alle Bereiche abgedeckt werden. Diese sind dementsprechend preislich auch ein wenig teurer, haben aber auch eine Besonderheit.

Oder es wird sich für eine Kombination entschieden. Ionenaustauscher gegen den Kalk und an Wasserhähnen dann Aktivkohlefilter. Welche Ansprüche diese Filter erfüllen müssen, hängt von der persönlichen Einstellung und der zur Verfügung stehenden Geldmittel ab.

Im Allgemeinen ist es hier ratsam, sich im Internet zu informieren, oder direkt beim Installateur des Vertrauens, einen Termin zu machen. Dieser kann dann ganz gezielt auf die eigenen Vorstellungen und Wünsche eingehen. Zudem hat dieser auch die Möglichkeit die Kosten aufzuzeigen, die entstehen können.

Kosten der Wasserfilter für den Hausanschluss

Wie bereits erwähnt, richten diese sich nach den unterschiedlichsten Dingen. Heute ist es möglich, über große Onlineportale günstigst Wasserfilter zu beziehen. Wer sich zudem noch mit dem Einbau auskennt, muss entsprechend wenig investieren. Hobbyhandwerkern kann nur abgeraten werden, eine Installation in den eigenen vier Wänden selber vorzunehmen. Das Risiko der Kosten für entstandene Schäden deckt in keinster Weise das, was durch die eigenständige Maßnahme gespart werden kann.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, sich einen Wasserfilter gebraucht zu kaufen. Hierbei muss allerdings ein Höchstmaß an Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Gebrauchte Filter haben keinerlei Garantie und könnten Defekte aufweisen. Dennoch gibt es auch hier preisgünstige Alternativen. Im Allgemeinen ist es jedoch sinnvoller, auf Wasserfilter für den Hausanschluss zu setzten, die eine entsprechende Qualität und eine Garantie aufweisen.

Aktivkohle: der besondere Wasserfilter für den Hausanschluss

Die meisten herkömmlichen Filter halten die Partikelreste davon ab, das Rohrsystem des Haushalts zu erreichen. Dies wird durch ein Sieb oder eine Membran gewährleistet. Der Aktivkohlefilter hingegen löst die Stoffe direkt aus dem Trinkwasser. Dieses fließt durch die große Oberfläche der Kohle, welche hierbei Schadstoffe an sich bindet oder an der Struktur verkleben. Das führt dazu, das deutlich mehr Partikel gefiltert werden, als das mit anderen Arten möglich ist. Darüber hinaus gibt es Stoffe, die nur über den Aktivkohlefilter absorbiert werden können.

Gerade Geruchs- und Geschmacksstoffe werden durch diese Art von Filter zurückgehalten. Auch Stoffe, die die Wasserqualität trüben, binden sich an die Kohlen. Pestizide, Medikamentenreste als auch Halogenkohlenwasserstoffe wie Fluor, Chlor, Brom oder Iod werden effektiv durch die Kohle gefiltert.

Dabei fließt das Trinkwasser durch ein granuliertes Bett aus Kohlepartikeln, die aus mehreren Schichten bestehen. Der Naturstoff wird speziell mit Sauerstoff behandelt, sodass sich mehr Poren, bilden um noch mehr organische und anorganische Stoffe binden zu können. Die Aktivkohle verbraucht sich nach und nach. Dementsprechend sollte diese in regelmäßigen Intervallen von einem Spezialisten getauscht werden, um eine einwandfreie Wasserqualität zu gewährleisten.

Besonderheiten des Ionentauschers

Der Ionentauscher ist grundsätzlich geeignet, um die Wasserhärte auszugleichen. Die Vorteile von weniger Kalk im Wasser wurden hier bereits erörtert. Allerdings ist dies nur notwendig, wenn ein bestimmter Härtegrad des Wassers überschritten wird. Darunter braucht in dieser Hinsicht nicht unternommen und ein anderer Filter benutzt werden.

Besonderheiten der Umkehrosmoseanlage

Diese Anlage bietet eine Kombination der Vorteile eines Ionenaustauschers und einem Aktivkohlefilter und sorgt so für ein völlig reines Trinkwasser. Was auf den ersten Blick gut klingt, hat aber auch Nachteile.

So ist das gereinigte Wasser keine Mineralstoffe mehr. Daher verstärkt es unter Umständen die Korrosion des Leitungssystems. Zudem kann sich das Trinken großer Mengen Osmosewasser nachteilig auf den Metabolismus auswirken. Bei der Entscheidungsfindung sollte ebenfalls mit einfließen, dass der Energieverbrauch des Umkehrosmosefilters nicht gerade gering ist.

Besonderheit

Besonders ist zudem, dass der Aktivkohlefilter, für den Körper wichtige Elemente wie Salz, Kalk und Mineralien nicht filtert. Diese werden weiterhin mit dem regulären Trinkwasser aufgenommen.

Weitere Tests und Vergleiche:

Wartung und Reinigung der Wasserfilter für den Hausanschluss

Da die Filter verhindern, dass Feststoffpartikel wie Rostteilchen in die Trinkwasserinstallation des Hauses eindringen können, muss auf eine ordentliche Wartung und Reinigung der Wasserfilter geachtet werden. Sandkörner oder Rostteilchen können an den Rohleitungen Korrosionsschäden verursachen, sowie die Nutzung von Wasserhähnen oder Geräten beeinträchtigt. Insofern ist es wichtig den Filtereinsatz regelmäßig zu wechseln oder zu reinigen, damit eine zuverlässige Funktion gewährleistet wird.

Hierzu kann man einige Filter einfach auswaschen. Vorteil dabei ist, dass auch Keime damit entfernt werden. Diese vermehren sich auf den Filtern und sorgen so für eine Beeinträchtigung der Wasserqualität. Rückspülfilter lassen sich oft einfach per Ventil reinigen. Für alle Arten außer dem Aktivkohlefilter, der in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden sollte, empfiehlt sich ein Reinigungszyklus von acht Wochen. Sind die Filter verschmutzt und lassen sich nicht mehr reinigen, müssen diese getauscht werden. Der Spezialist empfiehlt zudem, die Filter aus hygienischen Gründen alle sechs Monate auszuwechseln.

Durch diese Maßnahme wird garantiert, dass eventuelle Schadstoffe zuverlässig abgehalten werden und die Trinkwasserqualität nicht leidet.

Fazit zu dem Wasserfilter für den Hausanschluss Test – Übersicht

Filter für den Hausgebrauch gibt es in unzähligen Variationen. Hierzu kann sich leicht ein erstes Bild über das Internet gemacht werden. Bevor jedoch eine Auswahl erfolgt, sollte ein Fachmann zurate gezogen werden. Dieser kümmert sich nicht nur um den Einbau, sondern gewährleistet zudem die korrekte Wartung und Reinigung.

Da Trinkwasser eines unserer höchsten Güter ist, sollte gerade dieses nicht als Selbstverständlichkeit erachtet werden. Dementsprechend ist auf eine einwandfreie, schadstoffarme und saubere Lösung zu achten. Nachdem ein Einbau erfolgen muss, bietet sich natürlich an, sich entsprechend kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.